einszweidreivierfünfsechssiebenachtneun

Stile.

Die Bierstile, die ich bisher selbst gebraut habe – alphabetisch geordnet und mit Geschmack, typischen Kennzahlen, Geschichte und Abgrenzungen.

Ein Bierstil ist kein unveränderliches Rezept, sondern eine gemeinsame Sprache für Herkunft, Rohstoffe, Brauweise und sensorische Erwartungen. Die angegebenen Zahlen beruhen überwiegend auf den BJCP Style Guidelines 2021 und dienen als Orientierung, nicht als Qualitätsurteil. Historische Vorbilder, moderne Interpretationen und meine eigenen Sude dürfen davon abweichen.

Altbier

Kupferfarbenes, hopfenbetontes Düsseldorfer Bier: obergärig vergoren, kühl gereift und trockener, als die malzige Farbe vermuten lässt.

Belgisch Blond

Goldenes, überraschend kräftiges belgisches Ale mit weicher Malzbasis, fein zitrisch-würziger Hefe und trockenem Finish.

California Common

Das kalifornische Steam Beer: untergärige Hefe bei wärmeren Temperaturen, toastiges Malz und rustikal-harziger Hopfen.

Dunkler Weizenbock

Kräftiges dunkles Weizenbier mit Bockstärke: Brot, Banane und Nelke treffen auf intensive Malztiefe und dunkle Früchte.

Heller Bock

Goldener deutscher Starkbierstil mit kräftigem, brotig-süßlichem Malz, sauberer Lagergärung und überraschend präsenter Würze.

Irish Stout

Schwarzes, eher leichtes und trockenes irisches Ale mit Kaffee, Röstgerste und einer Bittere, die kräftiger wirkt als der Alkohol.

Mild Ale

Britisches, malzbetontes Session Ale mit wenig Alkohol und Bittere, aber erstaunlich vielen Noten von Toast bis dunkler Frucht.

Pale Ale

Die helle obergärige Bierfamilie hinter Bitter, American Pale Ale und IPA – mit ausgewogenem Malz und deutlich erkennbarem Hopfen.